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08.10.2005

Google jetzt mit RSS-Reader

Der kalifornische Suchmaschinengigant ergänzt neuerdings seine zahlreichen Webservices mit einem webbasierten RSS-Reader, der bei der Auffindung und Organisation personalisierter Feeds helfen soll. Für die Inanspruchnahme dieses neuen Dienstes ist lediglich eine einfache Anmeldung mit anschliessender Einrichtung eines Google-Accounts notwendig.

Die Organisation zunehmender Informationsflut gebietet ein Hochmaß an Personalisierung, kombiniert mit der Möglichkeit, relevante Quellen, schnell und unkompliziert aufzufinden. Beim neuen Google RSS-Reader (Link: http://www.google.com/reader/things/tour), integriert der Suchmaschinen-Anbieter Suchkompetenz in einem webbasierten Feed-Reader mit - für eine Beta-Version - recht ordentlichen Features hinsichtlich Auswahl von Quellen und Personalisierung.
Der User kann hierbei gezielt nach Quellen (z.B. BBC), Themen (z.B. Programming) oder beliebigen Schlagwörter suchen: die für diese Begriffe relevanten Quellen werden in einer Übersichtsliste dargestellt, der User kann per Knopfdruck eine oder mehrere dieser Quellen einem Ordner hinzufügen und somit seine Präferenzen bequem voreinstellen.

Der neue RSS-Reader ist vorläufig ein Standalone-Service, es fehlt bisher eine Bündelung mit sonstigen, verfügbaren Diensten wie GMail, Froogle oder der lokalen Suche.
Eine zukünftig mögliche Integration der RSS-Funktionalität (Link: http://www.xml.com/pub/a/2002/12/18/dive-into-xml.html) in bereits genutzten Webdiensten lässt jedoch die geballten Möglichkeiten dieser Services deutlich erahnen.
Der webbasierte RSS-Reader und Feed-Organizer ist derzeit - gemessen an sonstigen Ansprüchen Googles - noch etwas langsam, bei Nutzung bestimmter Browser unter verschiedenen Sicherheits- und JavaScript-Einstellungen, werden noch Fehlermeldungen ausgegeben. Besonders interessant ist ebenfalls die Möglichkeit, OPML (Link: http://www.opml.org/spec)-Formate per Import zu übernehmen.