Artikel drucken12.07.2007US-Militärs fahrlässig im Umgang mit geheimen Daten
Das Internet ermöglicht grundsätzlich einen schnellen und problemlosen Austausch von Daten. Doch was passiert, wenn nicht Jedermann Zugang zu bestimmten Daten erhalten soll? Associated Press (AP) testete einige Einrichtungen der US-Armee in Punkto Datensicherheit und kam zu erschreckenden Ergebnissen.
AP konnte problemlos auf geheimes Foto- und Kartenmaterial der US-Militärs zugreifen, die Files lagen teilweise völlig ungeschützt auf öffentlich zugängliche Server von Militäteinrichtungen oder deren Dienstleistern. Die als sicherheitsrelevant eingestuften Daten waren nicht einmal passwortgeschützt, diejenigen die damit Umgang hatten, hatten sich darauf verlassen, "dass niemand die aufzurufende URL oder Pfad kennt". Trotz detaillierter Vorschriften zum Umgang mit geheimem Datenmaterial, stellte AP eine erschreckende Fahrlässigkeit und Unwissen in Sachen Datensicherheit bei US-Militärs fest (Link: http://news.yahoo.com/s/ap/20070711/ap_on_hi_te/military_online_insecurity): For some, there's sort of this myth that "if I put something on the Net and don't tell anybody," that it's hidden [...] It's a sloppy user mistake. This is yet another human error that creates a major problem. Der Bericht ist wirklich sehr interessant und offenbart eine Ignoranz im Umgang mit sensiblen Daten, die man nicht einmal unbeholfenen DAUs zugeschrieben hätte, geschweige denn "vorgebildeten" Militärs... |