Artikel drucken15.07.2005Walter Mossberg - Cookies sind Spyware
In der Online-Ausgabe des Wall Street Journals sinniert der bekannte Autor Walter S. Mossberg über die Aspekte von durch fremde Websites gesetzten Cookies: seiner Ansicht nach, erfüllt eine Mehrzahl der Cookies die Definition von Spyware und sollte mittels geeigneter Software schleunigst entfernt werden.
Mossberg stellt in seinem Artikel (Link: http://online.wsj.com/article_email/0,,SB112129842537185221-IBjfINilaV4opynaICHa6mFm4,00.html) keinesfalls den Nutzen von Cookies für den User (wie z.B. die bequeme Speicherung persönlicher Einstelungen) generell in Abrede, er kritisiert vielmehr den "Hunger" von Internet-Marketern und sonstigen Anbietern nach immer mehr Daten zu Usergewohnheiten (Surfverhalten, etc.), die mittels Cookies (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie) ausgelesen werden. Diese unsanfte Art des Brute-Force-Trackings steht mittlerweile im Mittelpunkt datenhungriger E-Commerce-Betreiber und Webmarketing-Firmen; Respekt vor der Privatsphäre des Anwenders kennt die Branche nicht, laut Mossberg ist dieses Verhalten gegenüber User nicht legitim, da die besagten Cookies ohne Wissen des Users gesetzt werden und somit Spyware (Link: http://www.bsi-fuer-buerger.de/abzocker/05_05.htm) sind. Rather than trying to legitimize tracking cookies with pressure and marketing campaigns, I suggest that, if they really believe tracking cookies are legitimate, the companies that use them simply go straight. They should ask a user's permission to install the cookies, pointing out whatever user benefits they believe the cookies provide. They might even offer users compensation for allowing tracking cookies on their machines. Diese Aussagen werden die Branche kaum erfreuen, ist der kommerzielle Nutzen der auf diesem Wege gewonnenen Daten doch beachtlich hoch - im Gegensatz zum Respekt vor Datensicherheit und Privatsphäre des Webusers. |