Artikel drucken28.02.2007StudiVZ - Hacker gruscheln Userdaten
Das Studentenportal StudiVZ ist mir zu keinem Zeitpunkt als besonders sorgsam im Umgang mit Userdaten aufgefallen - allerdings lässt sich dort wunderbar "gruscheln", eine unwiderstehliche Einladung an Hacker und ein Armutszeugnis für die Betreiber.
Es macht kaum Sinn, die Ignoranz (Link: http://www.heise.de/security/news/foren/go.shtml?read=1&msg_id=12288997&forum_id=113182) oder gar erschreckenden Dilletantismus (Link: http://www.golem.de/0611/49223.html) der Betreiber der StudiVZ-Plattform im Umgang mit Datensicherheit nochmals durchzukauen; es gab und gibt dort einfach keine Sensibilität für dieses Thema. Diese Tatsache muss ein Hacker als Aufforderung aufgefasst haben (Link: http://www.golem.de/0702/50772.html), die Userdaten zu gruscheln Wie die Berliner Studierendenplattform studiVZ heute mitteilte, hat eine bislang unbekannte Person während des heutigen Tages Mailadressen, Zugangsdaten und Freundschaftsverbindungen illegal aus der studiVZ-Datenbank auslesen können. Wie viele Profile davon betroffen sind ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. (Pressemitteilung StudiVZ via Mail) Angesichts der (sicherheits)technischen Verfehlungen der Vergangenheit und der Lernresistenz der Mannschaft, wundert es mich, dass es so lange gedauert hat, bis die Plattform gehackt wurde. § 7 Haftung des Betreibers [...] Wie §7 allerdings mit dem Inhalt der via Mail zugestellten Mitteilung vereinbar ist, steht noch in den Sternen - dort lässt nämlich Ehssan Dariani (Link: http://www.blogbar.de/archiv/2006/11/14/ehssan-dariani-lugen-philosemitismus-und-braunes-bei-studivz/) verkünden: "Der verantwortliche Programmfehler konnte bereits identifiziert und behoben werden." Ein Schuldeingeständnis mit möglichen juristischen Folgen? Wer stellt solche |