Artikel drucken13.03.2007Forbes-Chef: Keine Kannibalisierung von Print durch Online
Die fortschreitende Errosion und zunehmend notleidende Anzeigengeschäft im Printbereich bereitet derzeit etlichen Verlagen Kopfschmerzen. Findet aber tatsächlich eine Kannibalisierung von Print durch das Medium Internet statt?
Nicht zwingend, sagt Forbes-Chef James Spanfeller im Rahmen der diesjährigen Konferenz der OPA (Link: http://www.online-publishers.org/globalforum/) (Online Publisher Association) und verweist in diesem Zusammenhang auf die im eigenen Haus gemachten Erfahrungen The success of Forbes.com did not come at the expense of the print product. [...] We've had all the magazine content on the site for ten years, from launch, during that time readership for the magazine has increased. Trotz Einstellung und Verfügbarkeit der Print-Inhalte online, würden mehr Menschen das Forbes-Magazin (Link: http://www.forbes.com/forbes/) lesen, als vor der Internetära. Für Spanfeller ist das Medium an sich gar nicht so entscheidend wie das Etablieren und Aufrechterhaltung einer starken Marke und hierfür sei die Kombination von Print und Online geradezu ideal The manner by which people find our content is less important than having a brand that stands out and that people recognise. In Zeiten, in denen zahlreiche Debatten um das Thema Kannibalisierung vom Print- durch das Online-Geschäft die Medienlandschaft beherrschen und nach Lösungsansätzen für das angebliche Dilemma gesucht wird, zeigt man sich bei Forbes scheinbar unbeeindruckt, interessante, lesenswerte Inhalte und eine starke Brand würden "es" richten meint man dort. |