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17.09.2007Client für Gmail in Sicht?
Nachdem jahrelang webbasierte Anwendungen als "Trend du Jour" propagiert und als einzig zukunftsfähige Software-Typ deklariert wurden, kommt die gute, alte Desktop-Software scheinbar wieder in Mode. Gerüchten zufolge auch im Hause Google, der Suchmaschinenbetreiber plant angeblich einen Client für Gmail.
Vor drei Jahren hatte Google mit Gmail* die Welt der webbasierten Maildienste revolutioniert, der Maildienst war einer der ersten Schritte der weltweit führenden Suchmaschine auf dem Weg zum globalen Anbieter für webbasierten Dienste. Doch was Google im Internet ist, ist Microsoft auf dem Desktop und bisher scheint sich noch nichts an dieser Tatsache geändert zu haben. Google tut sich schwer mit der "Eroberung" der Desktops, Microsoft wiederum ist trotz erheblicher Anstrengungen, im Internet eher zweitklassig. Glaubt man einem Bericht der Hindustan Times, plant Google einen Desktop-Client für seinen bisher webbasierten Gmail. Aus "wohlinformierten Quellen" will die Publikation erfahren haben, dass Google in Kürze eine entsprechende Software noch in diesem Jahr anbieten will. According to highly placed sources, Google has developed an offline version of Gmail. Gmail Offline will allow users to browse, reply, save drafts and do everything that currently Gmail does in an offline mode even when you don't have an Internet connection. On current indications, this would mean that you would download a software client for this. Um auch bei nicht vorhandener oder unterbrochener Internetverbindung, Webinhalte verarbeiten zu können, hatte Google bereits im Frühjahr 2007 Gears gelauncht, die Desktop-Applikation ermöglicht die Synchronisation von dynamischen Webinhalten mit einem lokalen Rechner und erleichtert somit die Weiterverarbeitung dieser Daten mittels anderer Anwendungen. Allerdings ist bisher der Google Reader, die einzige Web-Anwendung des Suchmaschinenbetreibers, die in Gears integriert wurde. "Gmail Offline" würde auf jeden Fall Sinn machen, denn dadurch kann der geneigte Anwender auch offline seine Mails in jeglicher Form bearbeiten, bzw. innerhalb anderer Desktop-Software verwenden und könnte zudem von den Annehmlichkeiten der webbasierten Dienste weiterhin profitieren. Über Für und Wider sowie zu den Vorteilen der sinnvollen Kombination von Online- und Desktop-Anwendungen hatten wir uns schon einmal ausgelassen, als ideal dürfte sich zukünftig ein ausgewogener und auf dem praktischen Bedarf ausgerichteter Mittelweg herausstellen. * Gmail darf sich in Deutschland "nur" Google Mail nennen, das kalifornische Unternehmen befindet sich diesbezüglich in einem Rechtsstreit mit einer deutschen Firma, die Rechte an diesem Namen beansprucht. Kommentare
#1 Philipp schrieb am 28.09.2007, 01:24
Ähm, vllt. ist das eine blöde Frage, aber kann man bei Google Mail nicht per POP3 o.ä. auf den Mailaccount zugreifen?
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