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25.10.2007Unternehmenssoftware - Der Nutzer hat das letzte Wort
Wer Unternehmenssoftware gestaltet und/oder erstellt, sollte stets die Sichtweise und Bedürfnisse des Nutzers im jeweiligen Unternehmen im Auge haben. Doch der Nutzer steht bedauerlicherweise nur selten im Mittelpunkt des Design- und Anschaffungsprozesses.
Unabhängig vom Nutzwert und Gesamtqualität, will jede Unternehmenssoftware erst einmal an den Mann (bzw. an Unternehmen) gebracht werden. Und hier beginnt bereits das Dilemma: Diejenigen, die über den Kauf einer Software für ihr Unternehmen enscheiden, sind in den allermeisten Fälle nicht die Nutzer derselbigen. Software-Einkäufer beurteilen ein Produkt beim Kauf, aus einem komplett anderen Blickwinkel als Mitarbeiter, die dieses später im Alltag nutzen. Mit verheerenden Folgen: Die (innere) Ablehnung von Neuanschaffungen seitens der Mitarbeiter lässt in vielen Fällen an der Richtigkeit der Kaufentscheidung zweifeln. Dabei sind es fast immer die gleichen Punkte, die deartige Projekte und deren Integration scheitern oder unrentabel werden lassen:
Eine Software bietet für ein Unternehmen nur dann einen großen Mehrwert, wenn sie sich im Gesamtkonzept und vorhandenen Lösungen nahezu nahtlos integrieren lässt. Um dies in Erfahrung zu bringen, müssten Entscheider den Softwarebedarf im Vorfeld einer Anschaffung mit den späteren Nutzern peinlich genau abklären. Zu oft lassen sich Kaufentscheider von BuzzWords und prächtigen Präsentationen blenden, die Meinung und Anforderungen der späteren Nutzer werden kaum oder gar nicht berücksichtigt. Das kostet wiederum Geld, viel Geld. Vom einkehrenden Frust der damit konfrontierten Mitarbeiter einmal abgesehen - ob dies produktiv ist? The people who buy enterprise software aren't the people who use enterprise software. That's where the disconnect begins. And it pulls and pulls and pulls until the user experience is split from the buying experience so severely that the software vendors are building for the buyers, not the users. The experience takes a back seat to the feature list, future promises, and buzz words. Das Problem: Software-Erstellung, -Design und -Anschaffung bewegen sich zunehmend auf kaufmännischer Ebene. Dies ist völlig normal, denn sowohl Entwicklerfirmen als auch Kunden müssen zwangsläufig wirtschaftliche Aspekte im Auge behalten. Kernpunkt sollte jedoch stets der letztendliche Nutzwert sein, denn nur hierdurch lässt sich langfristig die Werthaltigkeit einer Software-Lösung definieren. Und DAS geht nicht am Nutzer vorbei. |
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