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14.12.2007Opera reicht Beschwerde gegen Microsoft ein
Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat jetzt bei der EU eine Beschwerde gegen Microsoft eingereicht. Mit dieser Beschwerde will Opera erreichen, dass die EU gegen monopolistische Strukturen im Rahmen der Verbreitung und Nutzung von Browsern einschreitet.
Our complaint is necessary to get Microsoft to amend its practices [...] The European Court of First Instance confirmed in September that Microsoft has illegally tied Windows Media Player to Windows. We are simply asking the Commission to apply these same, clear principles to the Internet Explorer tie, a tie that has even more profound effects on consumers and innovation. We are confident that the Commission understands the significance of the Internet Explorer tie and will take the necessary actions to restore competition and consumer choice in the browser market. In Sachen Entkoppelung vom Betriebssystem, könnte Opera mit dieser Beschwerde einen Erfolg landen. Was der Zwang zur Respektierung anerkannter Webstandards durch Microsoft angeht, sind Zweifel mehr als angebracht. Es ist überhaupt fraglich, ob der norwegische Browser-Hersteller mit diesem Schritt, sich selbst einen Gefallen erweist, Microsoft musste aufgrund der gewohnten Führerbunkermentalität (nicht nur) in Sachen Browser, mehrfach Federn lassen. Trotz seit Jahren abnehmender Marktanteile, verfolgt Microsoft stur und uneinsichtig eingetretenen Pfaden, der Fall Internet Explorer 8 ist ein weiteres Zeugnis der hinreichend bekannten Vertröstungs- und Relativierungsstrategie aus Redmond. Bleibt Microsoft zukünftig dabei, müsste Opera das mächtige US-Unternhemen kaum rechtlich belangen, langfristig würde Microsoft in Sachen IE, ohnehin ein totes Pferd reiten. |
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