Validome Weblog
25.02.2006JavaScript-Redirects werden erkannt
Der Einsatz von JavaScript in Webdokumenten scheidet ziemlich die Geister. JS ist in vielen Fällen für Website-Betreiber und User sinnvoll, wozu allerdings JavaScript-Redirects gut sein sollen, diese Frage konnte mir bisher noch niemand plausibel beantworten. Ich kenne sie bisher nur als Mittel, den User mit brachialer Browsergewalt auf andere Dokumente als ursprünglich vorgesehen, umzuleiten.
Viele verwenden einen JS-Redirect, wenn sich beispielsweise die Dokumenten-URL ändert, wobei ein simpler HTML-Link sinnvoller wäre, zumal auch für User zugänglich, die in ihrem Browser JavaScript ausgeschaltet haben. Diese Sorte Webmaster tut es aus Unwissenheit oder Naivität. Mangelhaft konzipierte und umgesetzte Software verwendet ebenfalls sinnlos JavaScript-Redirects, hinterfragt man einmal den Blödsinn, werden meist Argumente wie "...so historisch gewachsen...", "...geht bei uns nicht anders...", "...Umstellung wäre zu teuer...", etc. vorgetragen. Der Grund für diese JS-Weiterleitungen ist technisches Unvermögen, Kurzsichtigkeit und angestammte Renitenz in Sachen Sicherheit und Usability / Accessibilty. Eine weitere Gruppe Webmaster verwendet diese Redirects um surfende User und Suchmaschinen zu täuschen, denn auf Dokumente voller suchmaschinenrelevanter Keywords und Keyword-Kombinationen - die man in dieser Konzentration dem User kaum vorservieren könnte - wird ein JavaScript-Redirect platziert (sog. Doorwaypage); surft der User dieses Webdokument mit seinem Browser (bei standardmässig eingeschaltetem JavaScript) an, so leitet ihn der Browser automatisch auf die eigentliche Zielseite. JavaScript-Redirects werden jetzt erkannt und isoliert |
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