Validome Weblog
03.02.2007Microsoft-Bashing - Die Realität ist ernüchternd
Microsoft zu kritisieren, ist mittlerweile Programm. Düstere Voraussagen zum baldigen "Ableben" des Softwareunternehmens aus Redmond und Bashing sind zum Alltag geworden, die Realität spricht allerdings oftmals eine andere Sprache.
Microsoft-Bashing ist eigentlich alles andere als ungewöhnlich, manchmal muss man allerdings (auch als Linux-Fan) schmunzeln, wie weit weg von der Realität manche Menschen mit ihren Behauptungen liegen. So lese ich ganz erstaunt im Blog von Robert Basic [...]hm.. so langsam wirds peinlich, wie MS Apple, Google, Netscape, Sony, Nintendo, Linux etcpp hinterherhechelt, sobald mal jemand was Neues rausgebracht hat.[...] Für eine Firma die "hinterherhechelt", hat Microsoft allerdings beindruckende Zahlen vorzuweisen, die Redmonder konnten im letzten Geschäftsquartal über 11 Milliarden US-Dollar Umsatz - bei einem Gewinn von 2,63 Milliarden USD - vorweisen. Es reicht in diesem simplen Fall die Zahlen richtig zu lesen, um sich bewusst zu werden, dass Microsoft in der Realität sowohl Apple, wie auch Google derzeit noch bei weitem überflügelt. Von der faktischen Monopolstellung auf Desktops (derzeit ca. 94 Prozent) mal ganz abgesehen... Microsoft ist halt in bestimmten Kreisen alles andere als beliebt, es bleibt jedoch festzustellen, dass zumindest die aktuellen Zahlen die bestehende Realität um einiges exakter darstellen, als vielen Gegnern lieb wäre: Redmond erwirtschaftet solide Umsätze, hat unglaubliche Liquiditätsreserven und hat sich es auf 94 Prozent der Rechner gemütlich gemacht - Linux und Apple bringen es zusammen gerade einmal auf 6 Prozent der Desktop-Rechner. Wenn DAS hinterherhecheln ist... Kommentare
#2 Yehuda schrieb am 04.02.2007, 07:02
Mac, der iPod ist ein durchsichtiger aber sehr erfolgreicher Marketing-Schachzug. Geeks sind oft sehr kindisch und eigen und das weiß Apple und nutzt es wirtschaftlich aus; würde ich an deren Stelle auch tun - für vorgekaukelte Individualität und Coolness müssen Geeks und selbsterklärte Individualisten auch bereit sein zu blechen.
>Nichts, was ein beliebiger MP3-Player für 35 Euro auch nicht könnte, iTunes mal ausgenommen. iTunes ist halt beliebt, weil man damit seine Audio-Tracks bequem zusammenstellen kann. Darf man allerdings nicht überschätzen, denn es gibt beispielsweise auch Amarok - erkennt automatisch die meisten MP3-Player (auch den iPod) UND man braucht sich bei dieser Lösung nicht um DRM kümmern. Fazit: nix war mit Alleinstellungsmerkmalen!
#3 Nurso schrieb am 04.02.2007, 19:50
Yehuda. Amarok gibt es doch nur für Linux. Ich habe aber ein Q16. Gibt es für mich als Mac User eine andere Alternative als iTunes?
#4 Yehuda schrieb am 05.02.2007, 07:16
@Nurso
Amarok gibts nicht nur für Linux, sondern auch für Apple und Windows; habe aber mit den Non-Linux-Versionen keine persönlichen Erfahrungen gemacht, musst Du selbst testen. |
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Ist halt very trendy über MS herzuziehen - ich bin mir ziemlich sicher, daß die meisten die das praktizieren, gar nicht so genau wissen, worüber sie reden. Ist allerdings auch nicht wichtig