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Attribut `TARGET` im Tag a nicht erlaubt

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Attribut `TARGET` im Tag a nicht erlaubt

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Beitrag Seiten:  1 2
Tom
Gast



Hallo

Ich validiere eine Seite mit HTML 4.01 Strict und verwende in einem Link (Tag a) das Attribut Target="_blank", um den Link in einem eigenen Fenster zu öffnen.

Vom Validator erhalte ich nun die Meldung "Im Tag a ist das Attribut `TARGET` nicht erlaubt." Gemäss Selfhtml ist Target aber in der Variante Strict erlaubt. Wie sollte ich sonst auch einen Link in einem eigenen Fenster öffnen lassen?

Ist dies ein Fehler des Validator oder habe ich hier was verpasst?

Besten Dank für die Hilfe

Tom


23.05.2005 17:26:02
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Hallo,
laut SelfHtml ist das Attribut 'target' nur in den Varianten 'transitional & frameset' erlaubt.

Link: http://de.selfhtml.org/html/referenz/attribute.htm#a

Viele Grüße


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23.05.2005 20:45:14
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Tom
Gast



Da ist scheinbar im Validator noch ein Link auf eine unterschiedliche Selfhtml Seite vorhanden. Der Link für das Tag a in der Fehlermeldung führt auf eine "Selfhtml" Seite, auf der das Attribut "target" auch in der Strict Variante erlaubt ist...

Link auf dem Tag a = http://www.validome.org/lang/ge/help_a/a

Selbst wenn das Target Element nicht mehr erlaubt sein sollte, stellt sich für mich die Frage: Wie öffne ich denn nun einen Link in einem neuen Fenster?

Tom


24.05.2005 17:12:51
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Das mit den verschiedenen 'Aussagen' auf SelfHtml finde ich auch etwas...merkwürdig.
Definitiv ist es nicht valide.

Das kann man in der DTD der Strict-Variante nachlesen.
http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd


<!--================== The Anchor Element ================================-->

<!ENTITY % Shape "(rect|circle|poly|default)">
<!ENTITY % Coords "CDATA" -- comma-separated list of lengths -->

<!ELEMENT A - - (%inline;)* -(A)       -- anchor -->
<!ATTLIST A
  %attrs;                              -- %coreattrs, %i18n, %events --
  charset     %Charset;      #IMPLIED  -- char encoding of linked resource --
  type        %ContentType;  #IMPLIED  -- advisory content type --
  name        CDATA          #IMPLIED  -- named link end --
  href        %URI;          #IMPLIED  -- URI for linked resource --
  hreflang    %LanguageCode; #IMPLIED  -- language code --
  rel         %LinkTypes;    #IMPLIED  -- forward link types --
  rev         %LinkTypes;    #IMPLIED  -- reverse link types --
  accesskey   %Character;    #IMPLIED  -- accessibility key character --
  shape       %Shape;        rect      -- for use with client-side image maps --
  coords      %Coords;       #IMPLIED  -- for use with client-side image maps --
  tabindex    NUMBER         #IMPLIED  -- position in tabbing order --
  onfocus     %Script;       #IMPLIED  -- the element got the focus --
  onblur      %Script;       #IMPLIED  -- the element lost the focus --
  >


Das Target-Attribut für das Anchor-Element ist in HTML 4.01 und XHTML 1 nach den Empfehlungen des W3C nur noch in den Varianten Transitional und Frameset erlaubt, in den stricten Varianten jedoch nicht mehr. In XHTML 1.1 wurde es ganz gestrichen.
Dagegen wird es in XHTML 2.0 wieder implementiert sein.

Das Target-Attribut ist ein Streitfall der besonderen Art. Die einen sind der Meinung, es wäre unverzichtbar, die anderen möchten den User nicht bevormunden.
Ich möchte hierzu keine Wertung abgeben...

Und was die Frage angeht, wie man denn nun ein neues Fenster öffnet, kann man eigentlich nur beantworten: entweder die Transitional-Variante benutzen oder darauf verzichten.
JavaScript wäre auch noch eine Idee, wenn auch keine gute...

Kopf hoch ;)

Beitrag geändert von dkdenz (24.05.2005 23:06:02)


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24.05.2005 21:10:13
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Tom
Gast



Hallo

Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als ein "Downgrade" dieser Seite von Strict auf Transitional :-((

Besten Dank für die ausführliche Antwort.

Tom


25.05.2005 11:35:21
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Immer wieder gerne...

Betrachten Sie es mal von der positiven Seite.
Sie wollen Links in einem neuen Fenster öffnen, also benutzten Sie dafür das relevante Mittel. Damit bewegen Sie sich im konformen Rahmen.

Wenn man z.B. bedenkt das bei HTML 4.01/strict-XHTML 1.0/strict und XHTML 1.1 selbiges auch nicht erlaubt ist, aber die kommende Variante (XHTML 2.0) es wieder zulässt, ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt erstrebenswert, immer die aktuellsten Varianten zu benutzen.

Und als 'Downgrade' würde ich es auch nicht bezeichnen, sondern als richtige Wahl zur individuellen Verwendung...

Grüße


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25.05.2005 11:57:13
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Thomas
Gast



Ich würde die Sache einmal von der anderen Seite betrachten:

Wozu will ich einen Browser dazu zwingen, dass sich ein neues Fenster öffnen soll?

Mit Ausnahme von Frameseiten gibt es keinen triftigen Grund, dem Benutzer mit target-Angaben etwas vorzuschreiben. Keine Seite kann so wichtig sein, dass sie zwingend erhalten bleiben muss, während sich eine neue Seite öffnet. Wenn, dann kann man das dem Benutzer selbst entscheiden lassen.

Und: In vernünftigen Browsern kann man ohne zusätzlichen Mausklick (im IE leider nur mit einem zweiten) auswählen, wie sich der Inhalt hinter einem Hyperlinks öffnen soll.


Ich war überrascht, dass in http://www.w3.org/TR/2005/WD-xhtml2-20050527/mod-hyperAttributes.html#adef_hyperAttributes_target (XHTML 2 target) wieder vorkommen wird. Jedoch ist auch http://www.w3.org/TR/xframes/ (XFrames) in Arbeit, weshalb es wohl unumgänglich wird.


Für logische Argumente, die target außerhalb von Frameseiten unterstützen, bin ich jederzeit offen.


PS: Als Neuling in der HTML-Welt bin ich auch dem Spieltrieb erlegen, Links mit JavaScripts zu "verschönern" und target-Attribute zu verwenden. Dem Benutzer hat es nichts gebracht und mir nur unnötige Arbeit.


02.06.2005 16:44:08
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Dieser Diskussionsanstoss kommt der Frage gleich, 'wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei'...

Es gibt durchaus trifftige Gründe, einen Link _blank zu öffnen.
Das hat ja offenbar auch das W3C erkannt und reagiert dementsprechend.

Z.B. würde ich es als vorteilhaft empfinden, wenn ich bei der Googlesuche nicht von der Ergebnissseite 'verschwinden' würde, da ja nicht automatisch der erste Klick mich zu meinem erwünschten Resultat führt.
Oder ich befinde mich in einem Forum und ein Teilnehmer wünscht einen Check irgendeines Quelltextes und postet deswegen einen Link.
Und warum haben die Browserhersteller Tabs eingeführt? Es muss doch offenbar eine Nachfrage bestehen...

Natürlich können jetzt wieder Argumente dagegen aufgeführt werden.
Aber steht es nicht letztendlich dem Websitemacher frei, wie er seine Links behandelt haben möchte?

Jetzt hätte ich auch gerne Argumente, bei denen das 'Contra' eindeutig zu erkennen ist. Aber bitte nicht nur Floskeln, sondern begründete Argumente...

Im Übrigen genügt auch beim InternetExplodierer ein einziger Klick...

Beitrag geändert von dkdenz (08.06.2005 01:26:28)


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08.06.2005 01:14:42
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Thomas
Gast



Die Anwendung des target-Attributs ist anscheinend wie die sinnlose Frage nach dem guten Geschmack...

Wenn man im IE nur einen einzigen Klick benötigt (?), um eine Seite in einem neuen Fenster zu öffnen, dann ist das umso mehr ein Grund, das auszunutzen und sich nicht zwangsbeglücken zu lassen. - Wo ist der unangenehme Unterschied zum "normalen Klick"?

Ok, nun zu dem Suchmaschinen-Argument. Das ist so eine Sache, wo ich verzweifeln würde, würde jedesmal ein neues Fenster aufspringen. Ehrlich. Ich weiß doch entweder a) genau, ob ich die Seite mit den Links geöffnet lassen will oder ob sie "verschwinden" kann oder b) es gibt die "Zurück"-Funktion, um versehentliche Seitenwechsel rückgängig zu machen.
Manchmal will man ja auch nur nach etwas suchen und findet es beim ersten Klick. Dann ist eine neu aufgesprungene Seite umsonst gewesen und erfordert zusätzliche Klickarbeit zum Schließen. Und will ich in Google gefundene Seiten erstmal nur "ausprobieren", öffne ich sie in einem neuen Tab/Fenster und belasse die Ergebnisseite unberührt.

Hm, ich sehe bei einer target-Anwendung keine Vorteile, wenn man dein Argument meinem gegenüberstellt.

Natürlich steht dem Webmaster jede Freiheit zu. Und wenn eine Seite voller Flashs, JavaScripts, JavaApplets, Popups, target-Attributen und WAVs ist, werd ich sie halt einfach nicht mehr besuchen - andere mögen so etwas lieben. (Natürlich nur übertrieben gesagt; außer bei Suchmaschinen würde man wegen targets eine vernünftige Seite nicht meiden.)

Das beste Contra-Argument ist doch dieses: Jeder will es anders, also ermögliche auf deinen Seiten maximale Freiheit. Denn wer alles in neuen Fenstern haben will, kann das problemlos haben (falls es kein Neuling ist, der diese Klickfunktionen nicht kennt). Wer das jedoch nicht haben will, ist mit target aufgeschmissen...


10.06.2005 09:36:02
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Neues Fenster im IE:
Bei Klick auf den Link die Umschalttaste gedrückt halten.


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10.06.2005 09:43:58
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Milian
Gast



Hallo!
Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass man als User selbst die Entscheidung treffen dürfen sollte. Es gibt allerdings Sonderfälle.
Zum Beispiel, wenn die Seite, von der aus das neue Fenster geöffnet wird (um zum Beispiel ein Bild anzuzeigen) durch die Übergabe von Variablen generiert wurde oder eine Session "enthält".
Wenn das Bild, oder die Seite die im neuen Fenster angezeigt wird, zu einer anderen Domain gehört, hat man keine Möglichkeit mehr, die Variablen weiterzugeben.


17.06.2005 19:12:39
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Besucher
Gast



Theoretisch koennte man ja xmls mischen, in dem Falle xhtml1.1 und xlink, welches wieder
entsprechende Attribute enthaelt. xlink wird aber glaube ich auch noch von keinem browser
komplett verstanden, der betroffene Teil aber von einigen wohl schon, zumindest bei der
Mischung von SVG und xlink.

Wirklich fehlen tut das target-Attribut eigentlich nur bei Formularen, wo der Nutzer, so weit ich
weiss, nicht durch geeignete Tastenkombination selbst entscheiden kann - muessten einige brower
technisch nachgebessert werden.


21.06.2005 17:05:29
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Heinz
Gast



Es gibt für technische Anwendungen und Datenbanken gute Argumente für targets.
In einer groupware zb sollten links in einen Fenster meiner Wahl aufgehen. Das dauernde Neuladen der Seite wäre bei umfangreichen Datenbanken wesentlich unfreundlicher. Eine "Applikation" benötigt targets. Eine "normale" Website solltes den User überlassen, wie der Link für ein neues Dokument zu handhaben ist.
Aus diesem Grunde werden die targets wohl auch wieder zugelassen werden.
Wer jedoch im strict modus die Links in einem target öffnen will kann dies ganz einfach durch die valide Angabe des <base target=xx> definieren.
Tja, und diese inkonsequente Anweisung ist erlaubt. Aber definitiv am Ziel vorbei und ärgert mich auf "normalen" Seiten, die dann JEDESMAL ein neues Tab öffnen.

Trotzdem für Web-Applikationen würde ich gerne strict UND target benutzen.


29.06.2005 21:41:52
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daniel
Gast



Hallo,

gibt es keine einfache Möglichkeit den XHTML-NS des a-Elements um target zu erweitern ?

Bzw, wie ?

Muss eine extra dtd generiert werden oder geht das auch im head des xhtml-Dokuments ?

Grüsse,
daniel.


24.02.2006 12:37:00
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Validome
Administrator

Registriert: 04.04.2005
Beiträge: 313
@Besucher

xlink (und xpointer) bietet sehr gute Möglichkeiten, allerdings ist das alles bisher für die Browser Zukunftsmusik. Mit xlink heisst es xlink:show="new"

Code:

<?xml version="1.0"?>
<examples xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <validator xlink:type="simple"
            xlink:show="new"
            xlink:href="http://www.validome.org/">Validome</validator>
</examples>

Die theoretisierende Diskussion pro / kontra Targets ist purer Evangelismus und beliebig erweiterbar, auch hinsichtlich Sinnlosigkeit.
Faktisch gilt: target wird (irgendwann) wieder erlaubt, mit xlink wird alles möglich, sogar multi-ended Links, denn das Attribut xlink:type erlaubt neben simple noch 6 weitere Werte.

Mit xlink:actuate kann sogar der Zeitpunkt (bzw. Reihenfolge) bestimmt werden, z.B. mit Werten wie onLoad oder onRequest.

@Heinz


Heinz schrieb:

Wer jedoch im strict modus die Links in einem target öffnen will kann dies ganz einfach durch die valide Angabe des <base target=xx> definieren.
Tja, und diese inkonsequente Anweisung ist erlaubt. Aber definitiv am Ziel vorbei und ärgert mich auf "normalen" Seiten, die dann JEDESMAL ein neues Tab öffnen.


Ja, da hast Du Recht. Durch die Angabe von <base target="_blank"> im <head>-Bereich, wird dies global als "_blank" ausgeführt, was meistens keinen Sinn ergibt.

Grüsse,
Yehuda


25.02.2006 17:11:46
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xtg
Gast



Es gibt meiens Erachtens zwei triftige Gründe, warum Linkziele in neue Seiten gezwungen werden sollten:

1. Rechtlich ist klare Trennung von zwei Internetangeboten, die inhaltlich in unterschiedlichen Verantwortungen stehen, dringend geboten. Die Gerichte beurteilen dabei die Offensichlichkeit leider sehr unterschiedlich. Einige Webdesigner sind deshalb dazu übergegangen Popups mit Hinweisen vor jeden Link zu bauen, mit dem das aktuelle Angebot verlassen wird ... - Ich finde das aber nicht sehr schön.

2. Gestalterisch ermöglicht das Internet etwas, das in Büchern nicht möglich ist: Die Gestaltung von "Kontext-Räumen", ich will es mal einfach so nennen. In Büchern ist ein Kontext vom Autor immer nur linear oder sequentiell zu gestalten. Ein explorieren des Buchinhaltes kann der Autor durch marginale Hinweise und Stichwortverzeichnisse unterstützen, einen direkten Einfluss darauf, wie der Leser mit den Informationen umgeht, den hat er nicht. - Im Internet hingegen - ich würde beinahe sagen sogar - vieldimensionale Kontextbezüge und Refernzen schon vom Autor gestaltet werden. Diese Möglichkeiten machen das Internet für Autoren und für Leser gleichmaßen zu einem neuen Medium und m.E. erst interessant.

Ich möchte an einigen stellen nicht, das der Leser einer Information vergißt, von wo er einen (Link-)Hinweis erhalten hat. Da jeder Leser einen Link aus seinem individuellen Kontext heraus bewertet, den der Autor nie vollständig vorhersehen kann, kommt es bei jeder Art von Link-Referenz immer auch zu Irrtümern. Wird der Irrtum gleich bemerkt, dann hilft vielleicht noch die Zurück-Taste. Aber sind die Ladezeiten auf dem Rückweg für Seiten, die einen eigentlich garnicht interessieren noch erträglich, oder muss ich mich gar durch meine Sitzungshistorie quälen, um zum Ursprung meines Irrtums zurück zu gelangen?

Ich denke TARGET=_blank ist ein wirksames und angemessenes Gestaltungsmittel für Autoren im Web und es ist an vielen Stellen eher als anwenderfreundlich zu beurteilen. - Wir kennzeichnen allerdings in allen unseren Seiten interne und externe Linkziele mit unterschiedlichen Icons ...

Gruß
Thomas


25.04.2006 15:38:46
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616

xtg schrieb:

1. Rechtlich ist klare Trennung von zwei Internetangeboten, die inhaltlich in unterschiedlichen Verantwortungen stehen, dringend geboten.

Hallo!
Diese Aussage hätte ich bitte mal etwas präzisierter ausgeführt dargestellt bekommen...


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25.04.2006 23:48:22
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xtg
Gast




dkdenz schrieb:

Diese Aussage hätte ich bitte mal etwas präzisierter ausgeführt dargestellt bekommen...


Hallo dkdenz,

nun komme ich endlich dazu, zu antworten, wenn  auch nur knapp:

LG Potsdam MMR 2003 Seite 86 und viele andere Urteile zur Linkverantwortung führen sinngemäß ähnlich, wie folgt aus:

"Bei der Bewertung, ob eigene oder Fremdinhalte angeboten werden, ist allein entscheidend, ob der Diensteanbieter aus Sicht des Nutzers die Inhalte als eigene übernehmen will oder ob sie erkennbar fremd für den Anbieter sind. Dabei wird für den Nutzer der Dienste fremder Inhalte in der Regel erkennbar sein, sowie das der Provider sich diese Inhalte nicht zur Eigen macht, etwa wenn die Inhalte kein Bezug zu sonstigen Tätigkeit des Providers haben. Sofern diese Erkennbarkeit nicht gewährleistet ist, ist eine ernsthafte Distanzierung des Providers von den fremden Inhalten angezeigt um eine Verantwortung verneinen zu können."

Eine entsprechende Recherche bei z.B. Google bringt mehrere duzend Ergebnisse bis hin zum BGH.

Das Risiko eines Links auf einen fremden Inhalt liegt nicht in seiner Anbringung und es lässt sich auch nicht durch einen Disclaimer grundsätzlich ausschließen, wie es viele Webmaster glauben. Auch ist es höchstrichterlich entschieden, dass die Inhalte der Zieladressen nicht ständig kontrolliert werden müssen.

Eine rein zufällig sich ergebende optische Ähnlichkeit zu einer Zieladresse hingegen kann dazu führen, dass der Fremdanbieter aus der Sicht des Benutzers nicht mehr eindeutig als fremd erkennbar ist, was zu ungeahnten Rechtsfolgen führen könnte, wenn sich dort unbemerkt rechtwidrige Inhalte einstellen. - In Zeiten von Templates, OpenSource-CMS und Webpage-Generatoren steigt die Gefahr der zufälligen Ähnlichkeit von zwei Angeboten ständig.

Wir kennzeichnen unsere Links deshalb eindeutig durch spzielle Icons und öffnen sie in einem neuen Fenster.

Gruß
Thomas


19.06.2006 19:23:10
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angie
Mitglied

Registriert: 30.03.2006
Beiträge: 6
<!DOCTYPE html  HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">

Validator gibt Fehler meldung:Im Tag frame ist das Attribut `TARGET` nicht erlaubt.
wie kann ich das umgehen? Ansonsten alles repariert

Bitte um Hilfe
Angie


20.06.2006 10:28:45
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dkdenz
Administrator

Ort: Lübeck
Registriert: 25.04.2005
Beiträge: 616
Hallo.
Gibt's einen Link zu dem Problem?
Erstmal ist der Doctype der Falsche:

Code:

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
   "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">

Dann kommt das target nicht in das Frameset,
sondern in ein a-Tag welches auf ein Framefenster zeigen soll.
Viel Spaß noch...


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20.06.2006 11:00:55
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