23. Februar 2012

Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke über US-Flugzeugträger

radioaktivitaet Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke über US FlugzeugträgerIm Reaktor 3 des japanischen AKWs Fukushima I hat sich eine weitere Wasserstoffexplosion ereignet, nach offiziellen Angaben soll aber die Stahlhülle des Unglückreaktors weiterhin intakt sein. Die Angaben zu dem Ereignis sind nach wie vor widersprüchlich – während der Reaktorbetreiber Tepco von Verletzten berichtet, hatte die zuständige Regierungsstelle kurz zuvor verlauten lassen, es hätte bei dieser neuerlichen Explosion in Fukushima I keine Verletzten gegeben.
Dass die japanische Regierung zu beruhigen versucht, ist mehr als verständlich, Panik hilft hierbei wahrhaftig nicht weiter. Doch sollten die Regierungsstellen rechtzeitig klaren Wein einschenken (eventuell Evakuierungsmaßnahmen einleiten?), denn ein möglicher Atom-Gau mit schweren Folgen für die Anreiner ist inzwischen keinesfalls mehr ausgeschlossen. Für viele Experten stellt sich hier die nicht mehr die Frage ob, sondern wann.

Wenn selbst Experten über die weiteren Folgen des Unglücks streiten, wie sollen sich normale Bürger – ohne Fachkenntnissen und Erfahrung in der Materie – ein Bild von der Lage machen? Widersprüchliche Meldungen und Durchhalteparolen können wirken nicht unbedingt vertrauenswürdig…

Laut einem Bericht der “New York Times”, soll der US-Flugzeugträger “USS Ronald Reagan”, der in Japan Hilfe leisten soll, durch eine radioaktive Wolke gefahren sein. Dabei hätten die Crew-Mitglieder eine Monatsdosis an Radioaktivität abbekommen, berichtet der Stern. Woher die radioaktive Wolke entstammen soll, ist bisher angeblich ungeklärt.

 

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