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		<title>Unsere Kernkraftwerke (und Renten) sind sicher &#8211; todsicher</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erdbeben in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heutige &#8220;Aktuellen Stunde&#8221; im deutschen Bundestag wurde erwartungsgemäß von den verschiedenen Parteien dazu genutzt, sich in Sachen Kernenergie und Risikobewertung deutscher Kernkraftwerke zu positionieren. Leider lieferten sich die Protagonisten (einmal mehr) erbitterte strategische und parteipolitische Gefechte, die der Sache und einem wünschenswerten Vernunftskonsens wenig dienlich sind. Die Krönung des Tages war jedoch eindeutig die<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/kernkraftwerke-renten-sicher/114.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-113" style="border: #968576 1px solid;" title="Kernkraftwerke und die Renten sind sicher" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/kernkraftwerke_sicher.jpg" alt="kernkraftwerke sicher Unsere Kernkraftwerke (und Renten) sind sicher   todsicher" width="144" height="170" />Die heutige &#8220;Aktuellen Stunde&#8221; im deutschen Bundestag wurde erwartungsgemäß von den verschiedenen Parteien dazu genutzt, sich in Sachen Kernenergie und Risikobewertung deutscher Kernkraftwerke zu positionieren. Leider lieferten sich die Protagonisten (einmal mehr) erbitterte strategische und parteipolitische Gefechte, die der Sache und einem wünschenswerten Vernunftskonsens wenig dienlich sind. Die Krönung des Tages war jedoch eindeutig die bahnbrechende und wahrhaftig realitätsnahe Aussage unserer Bundeskanzlerin, unsere Kernkraftwerke seien sicher. <a title="Focus zur heutigen Debatte im Bundestag" rel="nofollow" href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/merkel-deutschlands-kernkraftwerke-sind-sicher_aid_609607.html">Zitat</a>: &#8220;Wir wissen, wie sicher unsere Kernkraftwerke sind&#8221;. Allerdings &#8211; und so kennt man sie &#8211; fügte sie einen Moment später hinzu &#8221; &#8211; sie gehören zu den weltweit sichersten&#8221;. Also sind unsere Kernkraftwerke doch <em>nicht sicher, sondern sicherer als andere</em>. Dieser erbärmliche verbale Eiertanz der Politik erscheint angesichts der <a title="Katastrophe in Japan" href="http://www.validome.org/web/thema/erdbeben-japan">Bilder aus Japan</a>, mit denen wir täglich konfrontiert werden, als Hohn.<br />
Es wäre ja gar nicht schlimm, denn wir sind es gewöhnt. Wir schlucken täglich die uns zugeteilte Ration an Märchen und Legenden, und &#8211; je nach politischer Einstellung &#8211; nicken es ab oder regen uns darüber auf und fühlen uns <em>anschliessend</em> ohnmächtig. Doch wir sind es nicht &#8211; im &#8220;Superwahljahr 2011&#8243; schon mal gar nicht. Wir hätten jetzt die Möglichkeit, den Parteien und Politikern zu zeigen, dass ihre Positionen keinesfalls sicher sind. Ein simples Kreuz, das viel verändern kann &#8211; auch die Wahrnehmung der Politiker in Sachen Kernkraftwerke und Sicherheit.</p>
<p>Für viele Menschen, darunter übrigens auch anerkannte Atomexperten, sind die Kernkraftwerke genau so sicher wie die vermeintlich sicheren Renten der Deutschen. Der Gedanke an Norbert Blüms Aussage &#8220;Die Renten sind sicher&#8221; bringt einige Jahre später viele zum Schmunzeln. Dabei hatte sich der gute Norbert schlicht und ergreifend geirrt (manche sagen, er hätte die bittere Wirklichkeit wissentlich etwas aufgehübscht). Während aber dieser Irrtum &#8220;lediglich&#8221; die wirtschaftliche Alterssicherung betrifft, könnten Irrtümer und Fehleinschätzungen in Sachen Sicherheit von Atomkraftwerken, Tausenden vom Menschen das Leben kosten und ganze Landstriche für Jahrhunderte unbewohnbar machen. Aber <em>das</em> nennen Politiker &#8220;Restrisiko&#8221; oder &#8220;Einzelfälle&#8221;&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spenden für Japan &#8211; Infos und Hilfsorganisationen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 06:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erdbeben in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Das verheerende Erdbeben und der anschliessende Tsunami vom letzten Freitag  haben in Japan unendliches Leid verursacht: Zigtausende Tote, Hunderttausende Obdachlose und eine gebietsweise vollkommen zerstörte Infrastruktur. Dadurch bedingt, gestaltet sich eine schnelle und wirksame Hilfe für die Opfer schwierig, von einem Wiederaufbau der Infrastruktur gar nicht zu reden. Um den Opfern in Japan schnell und<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/spenden-japan-infos-hilfsorganisationen/111.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-110" style="border: #968576 1px solid;" title="Spenden fuer Japan" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/spenden_japan.jpg" alt="spenden japan Spenden für Japan   Infos und Hilfsorganisationen" width="170" height="116" />Das verheerende Erdbeben und der anschliessende Tsunami vom letzten Freitag  haben in Japan unendliches Leid verursacht: Zigtausende Tote, Hunderttausende Obdachlose und eine gebietsweise vollkommen zerstörte Infrastruktur. Dadurch bedingt, gestaltet sich eine schnelle und wirksame Hilfe für die Opfer schwierig, von einem Wiederaufbau der Infrastruktur gar nicht zu reden. Um den Opfern in Japan schnell und wirksam helfen zu können, braucht man Geld. Auch wenn die japanische Regierung diesbezüglich einige Maßnahmen angekündigt hat und die internationale Gemeinschaft mit Geld und technischen Mitteln ebenfalls zur Verfügung steht, so sind weltweit die Menschen zu Spenden aufgerufen.</p>
<p>Damit jedoch die Spenden wirksam eingesetzt werden können, sollte man sich im Vorfeld über die Kompetenz und Seriosität der jeweiligen Hilfsorganisation informieren und vergewissern. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass die Hilfsorganisationen verschiedene Schwerpunkte setzen (z.B. explizite Kinderhilfe, Hilfe im gesundheitlichen Bereich, etc.), so dass man seine Spende derjenigen Hilfsorganisation zukommen lassen sollte, die am ehesten den eigenen Vorstellungen von Hilfe entspricht. Nachfolgend einige Infos und eine Liste von Hilfsorganisationen, die Spenden für die Erdbebenopfer in Japan willkommen heissen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Bewertung der aufgeführten Hilfsorganisationen dar, sie dient lediglich als grobe Orientierungshilfe und Informationsquelle.</p>
<ul>
<li><strong>Caritas International</strong> &#8211; <a title="Caritas - Nothilfe fuer Japan" href="http://www.caritas-international.de/japan">Nothilfe für Japan</a> &#8211; Online-Spende möglich, auch via Banküberweisung:<br />
Caritas International Freiburg<br />
Spendenkonto 202<br />
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe<br />
BLZ 660 205 00<br />
Stichwort: &#8220;<em>Tsunami</em>&#8220;</li>
<li><strong>Aktion Deutschland Hilft</strong> (ADH) &#8211; <a title="Spende an Aktion Deutschland hilft" href="http://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/erdbeben-japan/">Hilfe für Japan</a> &#8211; Online-Spende möglich, telefonisch spenden, auch via Banküberweisung:<br />
Spendenkonto 10 20 30<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
BLZ 370 205 00<br />
Stichwort: &#8220;<em>Erdbeben/Tsunami Japan</em>&#8220;</li>
<li><strong>Diakonie Katastrophenhilfe</strong> &#8211; <a title="Spende fuer Japan an Diakonie Katastrophenhilfe" href="http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hilfe-weltweit/2061_6697_DEU_HTML.php">Spende für Japan</a> &#8211; Online-Spende möglich, auch via Banküberweisung:<br />
Kontonummer 502 707<br />
Postbank Stuttgart<br />
BLZ 600 100 70<br />
Stichwort: &#8220;<em>Erdbebenhilfe Japan</em>&#8220;</li>
<li><strong>Worldvision Deutschland</strong> &#8211; <a title="Spenden fuer Japan an Worldvision Deutschland" href="http://www.worldvision.de/spenden-katastrophenhilfe-japan-in-not.php">Japan in Not</a> &#8211; Online-Spende möglich, auch Spenden via Banküberweisung:<br />
Kontonummer 20 20<br />
Volksbank Frankfurt<br />
BLZ 501 900 00<br />
Stichwort: &#8220;<em>Erdbeben Japan</em>&#8220;</li>
<li><strong>Deutsches Rotes Kreuz</strong> (DRK)  &#8211; <a title="Deutsches Rotes Kreuz - Spenden fuer Japan" href="http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/japan-hilfe-nach-erdbeben.html">Japan-Hilfe</a> &#8211; Online und telefonisch spenden, Banküberweisung:<br />
Kontonummer 41 41 41<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
BLZ 370 205 00<br />
Stichwort: &#8220;<em>Tsunami 2011</em>&#8220;</li>
<li><strong>Kinderhilfswerk Global-Care</strong> &#8211; <a title="Hilfe fuer Japan beim Kinderhilfswerk" href="http://goo.gl/18hsP">Hilfe für Katastrophenopfer in Japan</a> &#8211; Online-Spende oder per Überweisung:<br />
Kontonummer 21 21 21<br />
VR-Bank Schwalm-Eder<br />
BLZ 520 626 01<br />
Stichwort: &#8220;<em>8320 Nothilfe Japan</em>&#8220;</li>
<li><strong>ChildFund Deutschland</strong> &#8211; <a title="Spende fuer Japan an ChildFund Deutschland" href="http://www.childfund.de/de/spenden.html">Spende-Seite</a> &#8211; Beratungstelefon, Online-Spende möglich, Überweisung willkommen:<br />
Kontonummer 778 00 06<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
BLZ 601 205 00<br />
Stichwort: &#8220;<em>Japan</em>&#8220;</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus, stellt das Deutsche Institut für Soziale Fragen (DZI) eine <a title="PDF-LIste mit Hilfsorganisationen fuer Japan" href="http://www.dzi.de/downloads/DZI-Spenden-Info-Erdbeben-und-Tsunami-Japan-2.pdf">PDF-Liste</a> mit zahlreichen bewährten Hilfsorganisationen zur Verfügung.</p>
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		<title>Radioaktivität in Japan &#8211; Atomkatastrophe unaufhaltsam?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 12:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erdbeben in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund einer erneuten Explosion und der dadurch entstandenen Beschädigung des Reaktorbehälters, wird die Lage im und rund um das AKW Fukushima immer dramatischer. Radioaktivität tritt aus, Messungen ergaben laut Behördenangaben hundertfach erhöhte Werte. Obwohl stets widersprüchliche Meldungen zu Art und Umfang der technischen Schäden zu lesen sind, lautet die Frage, die die Welt in Atem<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/radioaktivitaet-japan-atomkatastrophe/105.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-101" style="border: #968576 1px solid;" title="Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke ueber US-Flugzeugtraeger" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/radioaktivitaet.jpg" alt="radioaktivitaet Radioaktivität in Japan   Atomkatastrophe unaufhaltsam?" width="150" height="133" />Aufgrund einer erneuten Explosion und der dadurch entstandenen Beschädigung des Reaktorbehälters, wird die Lage im und rund um das AKW Fukushima immer dramatischer. Radioaktivität tritt aus, Messungen ergaben laut Behördenangaben hundertfach erhöhte Werte. Obwohl stets widersprüchliche Meldungen zu Art und Umfang der technischen Schäden zu lesen sind, lautet die Frage, die die Welt in Atem hält: Tritt der befürchtete <a title="GAU in Japan?" href="http://www.validome.org/web/atom-gau-japan-black-swan-angst/97.html">GAU</a> ein und wenn, wieviel Radioaktivität tritt dabei aus? Und wie entwickelt sich das Wetter? Treten tatsächlich erhebliche Mengen an radioaktivem Material aus und dreht der Wind nach Südwesten, so könnte diese radioaktive Wolke die 35-Millionen-Metropole Tokio bedrohen.</p>
<p>Die Expertenmeinungen zum Worst Case sind gespalten, der Münchner Strahlenschutz-Fachmann Herwig Paretzke hatte sich erst gestern noch &#8220;vorsichtig optimistisch&#8221; <a title="Spiegel-Online: Forscher zum Thema atomare Bedrohung" rel="nofollow" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,750714,00.html">geäussert</a>:</p>
<blockquote><p>Selbst wenn es jetzt noch zu einer großen Explosion und Freisetzung von Nukliden kommen sollte, wären die Folgen nicht so schlimm wie damals in Tschernobyl. [...] Die Kernreaktion wurde ja schon vor Tagen gestoppt, und die dabei entstehenden besonders gefährlichen Nuklide haben kurze Halbwertzeiten und sind kaum noch vorhanden.</p></blockquote>
<p>Dabei geht der Forscher und einige seiner Kollegen davon aus, dass durch die schnelle Abschaltung des Reaktors nach dem <a title="Erdbeben und seine Folgen in Japan" href="http://www.validome.org/web/thema/erdbeben-japan">Erdbeben</a> am letzten Freitag, gefährliche Nuklide &#8211; aufgrund ihrer kurzen Halbwertzeit &#8211; kaum noch vorhanden sind.</p>
<p>Die Tatsache, dass die japanische Regierung erstmals vor gesundheitlichen Bedrohungen für die Bevölkerung spricht, lässt die Welt auch nicht optimistischer in die Zukunft blicken. Der Grund für die stark angestiegene Radioaktivität im Umfeld von Fukushima seien nicht die beschädigten Reaktorblöcke, sondern Feuerschäden in einem benachbarten Lager für Altbrennstäbe, so der AKW-Betreiber.<br />
Worauf die stark erhöhte Radioaktivität auch immer zurüchzuführen ist, fest steht, es wird für die an Ort und Stelle anwesenden Fachleute immer gefährlicher. Was passiert aber, wenn man &#8211; um sie nicht zu opfern &#8211; abzieht? Droht dann eine Atomkatastrophe, oder ist diese bereits jetzt nicht mehr zu verhindern? Black-Swan-Events sind eben nicht kalkulierbar&#8230;</p>
<p><strong>Update 13:40</strong>: Aufgrund hoher Strahlenwerte, mussten die verbliebenen 50 Arbeiter aus Fukushima abgezogen werden. Jetzt werden die Reaktorblöcke &#8220;ihrem Schicksal&#8221; überlassen. Nach Einschätzung der Französischen Atomsicherheitsbehörde, werden die Ereignisse im beschädigten Atomkraftwerk nun mit Stufe <strong>6</strong> bewertet. Zur Erinnerung: Tschernobyl wurde auf der <a title="Infos zur Ines-Skala" rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Bewertungsskala_f%C3%BCr_nukleare_Ereignisse">INES-Skala</a> mit einer <strong>7</strong> bewertet.</p>
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		<title>Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke über US-Flugzeugträger</title>
		<link>http://www.validome.org/web/explosion-fukushima-radioaktive-wolke-us-flugzeugtrager/102.html</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 06:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Reaktor 3 des japanischen AKWs Fukushima I hat sich eine weitere Wasserstoffexplosion ereignet, nach offiziellen Angaben soll aber die Stahlhülle des Unglückreaktors weiterhin intakt sein. Die Angaben zu dem Ereignis sind nach wie vor widersprüchlich &#8211; während der Reaktorbetreiber Tepco von Verletzten berichtet, hatte die zuständige Regierungsstelle kurz zuvor verlauten lassen, es hätte bei<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/explosion-fukushima-radioaktive-wolke-us-flugzeugtrager/102.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/radioaktivitaet.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-101" style="border: #968576 1px solid;" title="Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke ueber US-Flugzeugtraeger" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/radioaktivitaet.jpg" alt="radioaktivitaet Weitere Explosion in Fukushima I, Radioaktive Wolke über US Flugzeugträger" width="150" height="133" /></a>Im Reaktor 3 des japanischen AKWs Fukushima I hat sich eine weitere Wasserstoffexplosion ereignet, nach offiziellen Angaben soll aber die Stahlhülle des Unglückreaktors <em>weiterhin intakt</em> sein. Die Angaben zu dem Ereignis sind nach wie vor widersprüchlich &#8211; während der Reaktorbetreiber Tepco von Verletzten berichtet, hatte die zuständige Regierungsstelle kurz zuvor verlauten lassen, es hätte bei dieser neuerlichen Explosion in Fukushima I keine Verletzten gegeben.<br />
Dass die japanische Regierung zu beruhigen versucht, ist mehr als verständlich, Panik hilft hierbei wahrhaftig nicht weiter. Doch sollten die Regierungsstellen rechtzeitig klaren Wein einschenken (eventuell Evakuierungsmaßnahmen einleiten?), denn ein möglicher <a title="Angst vor dem Atom-Gau in Japan" href="http://www.validome.org/web/atom-gau-japan-black-swan-angst/97.html">Atom-Gau</a> mit schweren Folgen für die Anreiner ist inzwischen keinesfalls mehr ausgeschlossen. Für viele Experten stellt sich hier die nicht mehr die Frage <strong>ob</strong>, sondern <strong>wann</strong>.</p>
<p>Wenn selbst Experten über die weiteren Folgen des Unglücks streiten, wie sollen sich normale Bürger &#8211; ohne Fachkenntnissen und Erfahrung in der Materie &#8211; ein Bild von der Lage machen? Widersprüchliche Meldungen und Durchhalteparolen können wirken nicht unbedingt vertrauenswürdig&#8230;</p>
<p>Laut einem Bericht der &#8220;New York Times&#8221;, soll der US-Flugzeugträger &#8220;USS Ronald Reagan&#8221;, der in Japan Hilfe leisten soll, durch eine radioaktive Wolke gefahren sein. Dabei hätten die Crew-Mitglieder eine Monatsdosis an Radioaktivität abbekommen, <a title="Stren-Live-Ticker zur Katastrophe in Japan" href="http://www.stern.de/panorama/-live-ticker-zur-jahrhundertkatastrophe-in-japan-elf-arbeiter-bei-explosion-in-akw-reaktor-verletzt-1663186.html">berichtet der Stern</a>. Woher die radioaktive Wolke entstammen soll, ist bisher angeblich ungeklärt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Atom-Gau in Japan &#8211; Zwischen &#8220;Black-Swan&#8221; und Angst</title>
		<link>http://www.validome.org/web/atom-gau-japan-black-swan-angst/97.html</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 15:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben in Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin zwar kein Atomphysiker, muss aber zugeben, dass mir der aktuelle Sachstand im Zusammenhang mit der Lage der Atomreaktoren Fukushima und Onagawa in Japan Angst macht. Sollte der Atom-Gau in Japan tatsächlich eintreten, wäre dies eine kaum vorstellbare Tragödie für Bewohner und Anreiner, zumal der 40 Jahre alte Reaktor von Fukushina in diesem Monat<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/atom-gau-japan-black-swan-angst/97.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/black_swan.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-96" style="border: #968576 1px solid;" title="black_swan" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/black_swan.jpg" alt="black swan Atom Gau in Japan   Zwischen Black Swan und Angst" width="170" height="123" /></a>Ich bin zwar kein Atomphysiker, muss aber zugeben, dass mir der aktuelle Sachstand im Zusammenhang mit der Lage der Atomreaktoren Fukushima und Onagawa in Japan Angst macht. Sollte der Atom-Gau in Japan tatsächlich eintreten, wäre dies eine kaum vorstellbare Tragödie für Bewohner und Anreiner, zumal der 40 Jahre alte Reaktor von Fukushina in diesem Monat noch vom Netz sollte. Blanker Hohn für die Betroffenen, die frommen wissenschaftlichen Wahrscheinlichkeitsberechnungen und Krisenmodellen geglaubt haben.<br />
Bei größter Hochachtung vor wissenschaftlicher Kompetenz, muss nun auf tragischer Weise festgestellt werden, dass &#8220;Aussagen nach menschlichem Ermessen und aktuellem Wissensstand&#8221; nichts Wert sind. Atomkraft war, ist und bleibt unberechenbar, die Folgen eines Unfalls sind verheerend. Auch wenn ein Gau laut Wissenschaft nur mit &#8220;verschwindend geringer Wahrscheinlichkeit&#8221; eintreten kann, so ist in diesen Stunden ein Gau in Japan mehr als wahrscheinlich.</p>
<p>Atomphysiker meinen zwar, ein Super-Gau wäre (nahezu) ausgeschlossen, aber diese Aussagen dürften kaum die Bürger beruhigen. Die Black-sSwan-Theorie <a title="Black-Swan-Theorie (Englisch)" rel="nofollow" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory">besagt</a> &#8220;The event is a surprise (to the observer) and has a major impact. After the fact, the event is rationalized by hindsight.&#8221;: Ab und an passieren auch Sachen, die niemals passieren <em>dürften</em>.<br />
Der von mir hochgeschätzte Kai Petzke &#8211; seines Zeichens Physiker und phantastischer Programmierer &#8211; hat zum Thema Atom-Gau in Japan kurzerhand eine <a title="Kai Petzke: Infos zum Atom-Gau in Japan" href="http://www.gau-japan.de/">Infoseite</a> online gestellt. Die Sicht eines nüchternen Fachmanns und Wissenschaftlers. Darüber hinaus gibt es aber noch die Angst von Menschen die immer mehr erahnen, dass wir die Atomkraft <em>niemals vollständig beherrschen können</em>. Und die Folgen &#8220;ausserordentlicher Ereignisse&#8221; in Atomreaktoren schon mal gar nicht.</p>
<p>Die Gedanken eines Internetnutzers zu einem grossartigen <a title="Atomkraft unbeherrschbar? Artikel von Don Alphonso" href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/03/13/die-goettlichkeit-der-atommaschine-nach-menschlichem-ermessen.aspx">Artikel von Don</a>, stimmen ebenfalls nachdenklich:</p>
<blockquote><p>Es reicht. Jetzt. Wir haben demonstriert, oder höflich argumentiert, oder nur still mit dem Kopf geschüttelt. Ihr habt uns ausgelacht oder verprügeln lassen, habt eure Konten gefüllt, Menschen mit eurer Lügen-Sprache und Statistiken manipuliert, eure Sturschädel durchgesetzt, eure Städte nachts festbeleuchten lassen, das Wirtschaftswachstum gezählt und gepriesen wie den Ausweis von Gottes Gnade, und die &#8220;Störfälle&#8221; stets vertuscht. Jetzt haben wir das 21. Jahrhundert und werden dieser unseligen Technologie aus der Zeit der Godzillafilme und radioaktiven Armbanduhren endgültig den Garaus machen. Es geht auch anders.</p></blockquote>
<p>Liebe Fans der uneingeschränkten Konsumwirtschaft, liebe Politiker, Wissenschaftler und Lobbyisten! Versteht doch endlich, dass die Atomkraft und deren Folgen nicht beherrschbar sind! Lieber 50 Cent/KW und weniger Wirtschaftswachstum als ein kompletter Wirtzschaftskollaps und verheerende Folgen für Mensch und Umwelt. Es wird Zeit, dies zu verinnerlichen.</p>
<p>Weitere aktuelle Infos zum Thema Erdbeben und Atom-Gau in Japan:</p>
<ul>
<li><a title="Japan-Live-Ticker von ZEIT.de" href="http://www.zeit.de/news-032011/13/T-E-X-T-LIVE-TICKER-JAPAN-LIVE-TICKER-JAPAN29223062xml">Live-Ticker von Zeit-Online</a></li>
<li><a title="Japan-Ticker von Focus Online" href="http://www.focus.de/politik/deutschland/japan-live-ticker-zum-japan-beben-_aid_607791.html">Focus Online-Ticker</a></li>
<li><a title="Japan-Ticker des BBC (Englisch)" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-12307698">BBC</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Studie &#8211; Politiker und Intenetkompetenz</title>
		<link>http://www.validome.org/web/studie-politiker-und-intenetkompetenz/88.html</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 08:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Politiker lenken das Schicksal ganzer Völker. Indem sie Gesetze beraten und verabschieden, nehmen sie unmittelbaren Einfluss auf Umwelt, gesellschaftliche und soziologische Entwicklungen und das Wirtschaftsleben. Doch sind unsere &#8220;Lenker&#8221; auch sachkompetent? Glaubt man einer vom Branchenverband BITKOM in Auftrag gegebenen Studie, so halten 42 Prozent der Befragten unsere Politiker in Sachen Internet für inkompetent. Lediglich<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/studie-politiker-und-intenetkompetenz/88.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/politiker_internetkompetenz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-87" style="border: #968576 1px solid;" title="Studie - Politiker und Internetkompetenz" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/politiker_internetkompetenz.jpg" alt="politiker internetkompetenz Studie   Politiker und Intenetkompetenz" width="140" height="170" /></a>Politiker lenken das Schicksal ganzer Völker. Indem sie Gesetze beraten und verabschieden, nehmen sie unmittelbaren Einfluss auf Umwelt, gesellschaftliche und soziologische Entwicklungen und das Wirtschaftsleben. Doch sind unsere &#8220;Lenker&#8221; auch sachkompetent?<br />
Glaubt man einer vom Branchenverband BITKOM in Auftrag gegebenen Studie, so halten 42 Prozent der Befragten unsere Politiker in Sachen Internet für <em>inkompetent</em>. Lediglich 31 Prozent der Wahlberechtigten trauen unseren Politikern Internetkompetenz zu. Dabei biete das Internet hervorragende Möglichkeiten, die Bürger an Meinungsbildung und Gestaltung unserer Gesellschaft zu beteiligen, so BITKOM-Präsident Scheer in seiner Analyse der <a title="Studie: Politiker und Internetkompetenz (PDF-Dokumnet)" href="http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Presseinfo_Internetkompetenz_11_03_2011.pdf">Studie</a>. Bedauerlicherweise klaffen traditionell tiefe Abgründe zwischen Absichtsbekundungen und Bekenntnisse der Politiker und der tatsächlichen Umsetzung gesetzlicher Vorhaben.</p>
<p>Belege für fehlenden Sachverstand und -Kompetenz in Sachen Internet wurden genug geliefert, als Beispiele für die vorherrschende Realsatire könnte man die <a title="Heise.de - Altersfreigabe fuer Webseiten" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Novellierung-des-Jugendmedienschutzes-kippt-4-Update-1153084.html">irrwitzigen politischen Klimmzüge</a> in Sachen Altersfreigabe für Webseiten, das leidige Thema <a title="Infos zum Thema Netzsperren und Zensur" href="http://ak-zensur.de/">Netzsperren</a> (&#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221;) und viele andere Vorhaben nennen, die sowohl eine große Mehrheit von Bürgern, als auch ausgewiesene Experten für unsinnig halten.<br />
Was unsere Politiker oftmals vergessen, ist die Tatsache, dass Sachkompetenz und Hintergrundwissen die wichtigsten Faktoren im Vorfeld einer  Entscheidungsfindung darstellen sollten. Entscheidungen nach Gutsherrenart (&#8220;Kraft meines Amtes&#8221;) oder der Verlass auf die <a title="Inkompetente externe Berater?" href="http://goo.gl/zcWnM">fragwürdige Kompetenz</a> externer Berater &#8211; die mitunter eigene Interessen verfolgen &#8211; sind hier fehl am Platz. Die Bürger sind nicht &#8211; wie oft behauptet &#8211; politikverdrossen: Vielmehr haben sie die Inkompetenz und die nonchalante Hochnäsigkeit ihrer selbsternannten &#8220;Eliten&#8221; satt&#8230;</p>
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		<title>Qualitätsjournalismus vs. Aggregator &#8211; NYT vs. HuffPo</title>
		<link>http://www.validome.org/web/qualitaetsjournalismus-aggregator-nyt-huffpo/77.html</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 15:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web-Publisher]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Übernahme der &#8220;Huffington Post&#8221; (HuffPo) durch AOL für 315 Millionen US-Dollar hat &#8211; parallel zu den lebhaften Diskussionen um die Qualität der Inhalte des US-Medienunternehmens Demand Media &#8211; die weltweite Debatte um die vermeintliche Qualität von Webinhalten weiterhin entfacht. Auch wenn im Zusammenhang mit der HuffPo, bisher der Begriff &#8220;Content Farm&#8221; (noch) nicht gefallen<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/qualitaetsjournalismus-aggregator-nyt-huffpo/77.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/journalismus_aggregatoren.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-76" style="border: #968576 1px solid;" title="Qualitaetsjournalismus vs. Aggregator - NYT vs. HuffPo" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/journalismus_aggregatoren.jpg" alt="journalismus aggregatoren Qualitätsjournalismus vs. Aggregator   NYT vs. HuffPo" width="180" height="106" /></a>Die Übernahme der &#8220;Huffington Post&#8221; (HuffPo) durch AOL für 315 Millionen US-Dollar hat &#8211; parallel zu den lebhaften Diskussionen um die Qualität der Inhalte des US-Medienunternehmens Demand Media &#8211; die weltweite Debatte um die vermeintliche Qualität von Webinhalten weiterhin entfacht. Auch wenn im Zusammenhang mit der HuffPo, bisher der Begriff &#8220;<a title="Content Farm" href="http://www.validome.org/web/content-farms-wolf-im-schafspelz/30.html">Content Farm</a>&#8221; (noch) nicht gefallen ist, so beschäftigt der Erfolg der Huffington Post sämtliche Online-Medien. Im Zentrum der Diskussionen: Der globale Vorwurf, bei der HuffPo könnte von &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; kaum die Rede sein, Arianna Huffington hätte es vielmehr meisterlich verstanden, &#8220;Originalinhalte&#8221; anderer Publikationen zu übernehmen, journalistisch und suchmaschinentechnisch geschickt zu verpacken und publikumswirksam zu platzieren. Die HuffPo erfüllt laut Meinung vieler US-Publisher nahezu sämtliche Kriterien für einen sogenannten Aggregator.</p>
<p>Bill Keller &#8211; Chefredakteur der New York Times &#8211; befasst sich in einer aktuellen Kolumne mit der Themathik und spart kaum mit Hohn und <a title="Bill Keller von der NYT kritisiert die HuffPo (Englisch)" rel="nofollow" href="http://nyti.ms/f40FRK">Seitenhieben</a> in Richtung HuffPo:</p>
<blockquote><p>The queen of aggregation is, of course, Arianna Huffington, who has discovered that if you take celebrity gossip, adorable kitten videos, posts from unpaid bloggers and news reports from other publications, array them on your Web site and add a left-wing soundtrack, millions of people will come.</p></blockquote>
<p>Allerdings ist Bill Keller seit Jahren bekannt für seine konservative Einstellung zum Thema Journalismus und Publizistik, so hatte beispielsweise der streitbare Chefredakteur der NYT im Jahr 2007 <a title="Blogger koennen die Aufgaben von Journalisten nicht uebernehmen" href="http://backsp.wordpress.com/2007/12/03/38/">behauptet</a>, &#8220;Die staatsbürgerliche Aufgabe von Journalisten vor Ort kann nicht von Legionen Bloggern nachgeahmt werden, die mit gekrümmtem Rücken vor ihren Computerbildschirmen sitzen [...]&#8220;. Dass die meisten Blogger gar nicht den Anspruch erheben, die &#8220;staatsbürgerlichen Aufgaben&#8221; professioneller Journalisten zu übernehmen, hat Bill Keller weder damals noch heute interessiert. Polemik als Spiegelbild der Hilflosigkeit&#8230;</p>
<p>Arianna Huffington liess diese Polemik allerdings nicht unbeantwortet und wirft in einer vielbeachteten Replik ihrem Kollegen von der NYT Desinformation vor, nicht ohne süffisant <a title="Arianna Huffington antwort auf Kritik der NYT" rel="nofollow" href="http://www.huffingtonpost.com/arianna-huffington/bill-keller-accuses-me-of_b_834289.html">einzuwerfen</a>, die HuffPo, hätte 70 Prozent mehr Unique Visitors als die Online-Ausgabe der New York Times. Arianna Huffington argumentiert ihrerseits mit einer durch die moderne Technik veränderten Arbeitsweise von Journalisten und Online-Redakteuren:</p>
<blockquote><p>And I think we are realizing now, increasingly, that online, purely online news operations like The Huffington Post are more and more adopting the most traditional, basic tenets of journalism. Accuracy, fairness, fact-checking, reporters, more and more editors, and mainstream traditional operations like the New York Times or NPR are adopting more and more of the digital tools that can bring in the community to make it part of the creation of journalism, through citizen journalism, through reports from the ground, through video, through Twitter feeds, through all the new media available to us.</p></blockquote>
<p>Art und Inhalte dieser scharf geführten Diskussion offenbaren allerdings den erbitterten Konkurrenzkampf unter Online-Medien, wobei Bill Keller jegliche Souveränität vermissen lässt. Der Chefredaktuer der altehrwürdigen New York Times kann und will sich offensichtlich nicht damit abfinden, dass heutzutage der Rezipient entscheidet, was Qualitätsjpurnalismus und was Aggregator ist. Und wenn der Internetnutzer mit seinem Leseverhalten signalisiert, dass er einen vermeintlichen Aggregator mehr mag als einen bewährten Publizisten, dann sollte sich Bill Keller fragen, was in den letzten 10 Jahren bei der NYT schiefgegangen ist&#8230;</p>
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		<title>Büttenreden in Sachen Internet</title>
		<link>http://www.validome.org/web/buettenreden-internet/70.html</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 11:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Karneval und die Zeit der damit einhergehende Büttenreden ist jetzt vorbei, sollte man meinen. Doch die Büttenredner haben ständig Konjunktur &#8211; die selbsternannten Aufklärer der Massen halten ganzjährlich ihre Vorträge in Sachen Weltverbesserung und Erlösung. Und obwohl sich ihre Reden selten reimen, so belustigen sie oftmals die Zuhörerschaft, meist mit abstrusen Behauptungen und Schlussfolgerungen.<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/buettenreden-internet/70.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/buettenrede_karneval.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-69" title="Buettenreden in Sachen Internet" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/buettenrede_karneval.jpg" alt="buettenrede karneval Büttenreden in Sachen Internet" width="171" height="180" /></a>Der Karneval und die Zeit der damit einhergehende Büttenreden ist jetzt vorbei, sollte man meinen. Doch die Büttenredner haben ständig Konjunktur &#8211; die selbsternannten Aufklärer der Massen halten ganzjährlich ihre Vorträge in Sachen Weltverbesserung und Erlösung. Und obwohl sich ihre Reden selten reimen, so belustigen sie oftmals die Zuhörerschaft, meist mit abstrusen Behauptungen und Schlussfolgerungen.<br />
Zu einem echten Klassiker hat sich im Web das ständige Aufwärmen der Frage entwickelt, ob das Internet nun blöd macht oder doch die Intelligenz fördert und ob das WWW die Produktion vermeintlicher &#8220;Müllinhalte&#8221; eher begünstigt, oder doch langfristig unterbindet. In einem aktuellen Techdirt-Artikel, befasst sich der Autor mit diesem Evergreen und kommt letztendlich zu der wahrhaftig <a title="Techdirt-Artikel zum Thema Qualitaet im Internet (Englisch)" href="http://www.techdirt.com/articles/20110303/02364013337/is-internet-enabling-bad-content-killing-bad-content.shtml">revolutionören Schlussfolgerung</a>, der Nutzer könne im Internet, viel schneller und bequemer als anderswo, &#8220;müllige&#8221; Inhalte filtrieren. Der Close- und Back-Button lassen grüßen:</p>
<blockquote><p>There may be more &#8220;crap&#8221; online, because now everyone can get their own content out there, but it&#8217;s easier than ever to avoid that crap and easier than ever to find the good stuff &#8212; and that&#8217;s true both at the amateur and the professional level. The internet doesn&#8217;t cause anyone to be overloaded by crap&#8230; unless you&#8217;re bad at using the internet.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls zu den legendären Büttenreden in Sachen Internet, Google &amp; Co, gehört eine etwas ältere Aussage des weltweit hochgeschätzten Usability-Experten Jakob Nielsen mit der martialischen Überschrift &#8220;<a title="Jakob Nielsen: Google macht Euch duemmer (Englisch)" href="http://www.businessweek.com/debateroom/archives/2007/05/google_is_makin.html">Google Is Making You Dumber</a>&#8220;. Auf der Anklagebank: Google und &#8220;die Internetnutzer&#8221;, die der Suchmaschinenbetreiber zur Oberflächlichkeit erziehe. Der Vorwurf: Google biete &#8220;fragmentiertes Wissen&#8221; an, die Internetnutzer würden zunehmend unfähiger, komplexe Sachverhalte zu durchforsten und zu erfassen:</p>
<blockquote><p>Our studies show that users spend less than two minutes visiting a Web site. Google encourages such superficial visits to multiple sites, because it makes it so easy to find additional places to surf.[...] Web sites must be simple to survive under Google’s rule. But since Google creates superficial surfing, we need something else for learning. The Web is not a great learning environment, and we should acknowledge this fact, and emphasize other media for deep understanding.</p></blockquote>
<p>Auch wenn Nielsen mit manchen Argumenten Recht hat, so weiss er durchaus, dass komplexe Sachverhalte nebst dazugehörigem Hintergrundwissen und Zusammenhänge, kaum in kurzen Artikeln darstellbar sind. Was er ebenfalls verschweigt, ist die Tatsache, dass er in seinen Usability-Empfehlungen, eine gewisse logische und visuelle Fragmentierung von Inhalten empfiehlt, um beim Rezipienten die Konzentration und die Fokussierung auf das Wesentliche eines Abschnittes, aufrecht zu erhalten. (©Foto: Ralf Roletschek, CC-Lizenz)</p>
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		<title>US-Magazin Mother Jones &#8211; Vorbild für Print und Web</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 09:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Printmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Publisher]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Jahren gehört das US-Magazin &#8220;Mother Jones&#8221; zu meiner täglichen Pflichtlektüre: Durchdachte, sehr gut recherchierte Artikel, ausführliche Hintergrundberichte und eine weitestgehend unabhängige und kritische Berichterstattung sind nur einige Alleinstellungsmerkmale dieser exzellenten Publikation. Das Magazin hat seit 2001 allein sechs Mal den Preis für General Excellence der &#8220;National Magazine Awards&#8221; gewonnen und dient mittlerweile für<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/us-magazin-mother-jones-print-und-web/64.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/mother_jones.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-63" style="border: #968576 1px solid;" title="US-Magazin Mother Jones" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/mother_jones.jpg" alt="mother jones US Magazin Mother Jones   Vorbild für Print und Web" width="160" height="180" /></a>Seit zwei Jahren gehört das US-Magazin &#8220;Mother Jones&#8221; zu meiner täglichen Pflichtlektüre: Durchdachte, sehr gut recherchierte Artikel, ausführliche Hintergrundberichte und eine weitestgehend unabhängige und kritische Berichterstattung sind nur einige Alleinstellungsmerkmale dieser exzellenten Publikation. Das Magazin hat seit 2001 allein sechs Mal den Preis für <em>General Excellence</em> der &#8220;National Magazine Awards&#8221; gewonnen und dient mittlerweile für eine ganze Publisher-Generation als journalistisches Vorbild. Obwohl <a title="US-Magazin Mother Jones" href="http://motherjones.com/" target="_blank">Mother Jones</a> eher als linksgerichtet einzuordnen ist, wird der investigative und tiefgründige Charakter der Publikation, auch von der konservativen Konkurrenz respektvoll gewürdigt.</p>
<p><strong>Erfolgreich im Web UND Print</strong><br />
Mother Jones ist ein seit 1976 bestehendes Non-Profit-Magazin, das dennoch kostendeckend arbeitet. Die verkaufte Auflage der Printausgabe &#8211; die alle zwei Monate erscheint &#8211; liegt derzeit bei ca. 250.000 Exemplare, die Online-Ausgabe <a title="Besucherzahlen der Online-Ausgabe von Mother Jones" href="http://www.niemanlab.org/2011/03/mother-jones-web-traffic-up-400-percent-partly-thanks-to-explainers/" target="_blank">verzeichnet aktuell</a> ca. drei Millionen Unique Visitors mit 6,6 Millionen Pageviews pro Monat. Seit 2005 sind der Online-Ausgabe auch etliche Blogs angegliedert, die zu einem regen Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Autoren und Leserschaft geführt haben.</p>
<p>Nun werden sich viele fragen, wie es denn sein kann, dass ein Non-Profit-Magazin profitabel arbeitet, während viele grosse Verlage und Medienunternehmen verzweifelt nach umsetzbaren Geschäfts- und Erlösmodellen für ihre Publikationen suchen. Einige Erklärungsansätze:</p>
<ul>
<li>Mother Jones betreibt von Anfang an sehr konsequent einen<em> investigativen und kritischen Journalismus jenseits des Mainstreams</em>, das bei vielen Rezipienten offensichtlich ankommt. Für diese Art des Journalismus, sind die Leser bereit zu bezahlen: Die Printausgabe kostet jährlich zwölf US-Dollar, es gibt aber hierfür ca. <strong>250.000 Abonnenten</strong>.</li>
<li>Online-Nutzer können das Magazin mit <strong>freiwilligen Spenden</strong> unterstützen, wovon auch viele Leser &#8211; wie man aus sicheren Quellen hört &#8211; Gebrauch machen. Dabei ist der Spendenaufruf keinesfalls penetrant und wirkt zu keinem Zeitpunkt störend oder gar als &#8220;Bettelbrief&#8221;.</li>
<li>Die eingebundene <strong>Online-Werbung</strong> ist ebenfalls dezent gestaltet und gehört usability-technisch zum Allerbesten, was das Web-Publishing zu bieten hat. Hauptgrund: Sie lenkt weder von den Inhalten ab, noch stört sie beim Lesen der Beiträge.</li>
<li>Klare und übersichtliche Struktur der Webpräsenz, eine ansprechende Mischung zwischen Bild und Text. Eine gelungene Umsetzung des <strong>&#8220;No-Frills&#8221;-Konzeptes</strong>, das die Inhalte in den Mittelpunkt rückt.</li>
<li><strong>Klare Ausrichtung</strong> &#8211; Mother Jones erreicht seine beachtliche Reichweite, indem das Magazin ein bestimmtes Publikum konsequent adressiert &#8211; Leser, auf der Suche nach intelligentem und kritischem Journalismus, mündige und weltoffene Bürger.</li>
<li><strong>Glaubwürdigkeit</strong> &#8211; Die Inhalte, Machart und Schreibweise der Artikel vermitteln nahezu durchgehend Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Kompetenz ihrer Verfasser.</li>
</ul>
<p>Es ist kaum möglich, sämtliche Erfolgsfaktoren des Magazins aufzuzählen oder überhaupt zu erfassen, es kann sich aber für viele anspruchsvolle Publisher lohnen, einen genaueren Blick auf das Konzept und Umsetzung von Mother Jones zu werfen. Erfolgsmodelle lassen sich bekanntlich selten kopieren, als Vorbilder und Ideengeber taugen sie allerdings allemal.</p>
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		<title>Hype ohne Grenzen &#8211; Facebook jetzt 65 Milliarden wert?</title>
		<link>http://www.validome.org/web/hype-facebook-jetzt-65-milliarden-wert/59.html</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 12:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Validome</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam kommen Erinnerungen an die erbärmlich geplatzte Dotcom-Blase hoch: Facebook soll laut US-Investmentfirma General Atlantic 65 Milliarden Dollar wert sein. Sagenhaft. Berücksichtigt man allerdings, dass sich General Atlantic bei Facebook einkaufen will um später mit sattem Gewinn wieder zu verkaufen, so wird es schnell klar, woher der Wind weht: Man tätigt ein respektables Investment<a class="more-link" href="http://www.validome.org/web/hype-facebook-jetzt-65-milliarden-wert/59.html" rel="nofollow">[Mehr &#x2026;]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/facebook.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-58" title="Facebook" src="http://www.validome.org/web/wp-content/uploads/2011/03/facebook.jpg" alt="facebook Hype ohne Grenzen   Facebook jetzt 65 Milliarden wert?" width="160" height="160" /></a>So langsam kommen Erinnerungen an die erbärmlich geplatzte Dotcom-Blase hoch: Facebook soll laut US-Investmentfirma General Atlantic 65 Milliarden Dollar wert sein. Sagenhaft. Berücksichtigt man allerdings, dass sich <em>General Atlantic</em> bei Facebook einkaufen will um später mit sattem Gewinn wieder zu verkaufen, so wird es schnell klar, woher der Wind weht: Man tätigt ein respektables Investment und ist bereits im Vorfeld darauf bemüht, den vermeintlichen Unternehmenswert <a title="Facebook soll 65 Milliarden Dollar wert sein" href="http://www.cnbc.com/id/41892971" target="_blank">hochzujubeln</a>, um möglichst zeitnah und sicher, mit einem gewinnbringenden Exit, spektakuläre Renditen zu erzielen. Zu durchsichtig, meinejn Sie? Weit gefehlt, die Facebook-verliebte Presse meldet all dies, hinterfragt wird da schon lange nichts mehr.</p>
<p>Dabei hatte sich Facebook selbst (!) Anfang dieses Jahres auf ca. 60 Milliarde Dollar <a title="Facebook Eigenbewertung Januar 2011" href="http://kara.allthingsd.com/20110210/exclusive-facebook-exploring-tender-offer-for-1-billion-of-employee-shares-at-60-billion-valuation/?mod=sn" target="_blank">bewertet</a> &#8211; Bescheidenheit und Realitätssinn gehören eben zu den bekanntesten Tugenden des Medienlieblings und seiner Jünger. Die Tatsache, dass Facebook &#8211; laut ersten, bekannten Zahlen aus dem Jahr 2009 &#8211; lediglich 355 Millionen Dollar Gewinn in neun Monaten <a title="Facebook mit 355 Millionen Gewinn in 2009" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook180.html" target="_blank">erwirtschaftet hat</a>, stört offenbar Investoren und Medien kaum dabei, immer abenteurlichere Legenden in die Welt zu setzen. Wie derart &#8220;fundierte&#8221; Unternehmensbewertungen zustande kommen, hatte 37signals.com in einem viel beachteten <a title="Humor - Abenteuerliche Unternehmensbewertungen" href="http://37signals.com/svn/posts/1941-press-release-37signals-valuation-tops-100-billion-after-bold-vc-investment" target="_blank">Artikel</a> dargestellt:</p>
<blockquote><p>In order to determine the valuation of companies, Bhatnagar typically applies the following formula: [(Twitter followers x Facebook fans) + (Number of employees x 1000)] x (RSS subscribers + daily page views) + (monthly burn rate x Google&#8217;s stock price)² and then doubles if it they use Ruby on Rails or if the CEO has run a business into the ground before. Bhatnagar admits the math is mostly a guess but points out that &#8220;the press eats it up.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun sollte man sich in der Sache kaum aufregen, sondern nüchtern registrieren, dass a. <a title="Qualitaetsjournalismus" href="http://www.validome.org/web/thema/qualitaetsjournalismus">Qualitätsjornalimus</a> Marke &#8220;the press eats it up&#8221; ein durchaus verbreitetes Phänomen ist und b. sollte man als Publisher mit einer vernünftigen Strategie und klar definierten Absichten, durchaus Facebook nutzen. Und dabei spielt es keine Rolle, wie hoch Traumtänzer und ihre Erfüllungsgehilfen, Facebook bewerten. Ist eh nur Monopoly-Geld&#8230;</p>
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